#2 Die Entscheidung

Einleitung

Im vorigen Post „Corona – Das Maß ist voll“ der Reihe „Auswandern,“ habe ich beschrieben, was die Zeit während der Pandemie in mir ausgelöst hat.

Dort habe ich bereits dargelegt, dass wenn ich das machen möchte, was mich am glücklichsten macht, einiges verändern muss. 😉

Dazu jedoch bedarf es einer fundamentalen Entscheidung und meinem Typ entsprechend einen Plan. Darüber habe ich sehr lange gegrübelt.

Rückblick
Rückblick | Bild: Envato Elements

Das Ergebnis beschreibe ich dir in diesem Post. 🙂

Rückblick

Hier noch einmal zur Wiederholung:

  • Ich bin ein Freigeist und liebe es, zu reisen.
  • Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, ortsunabhängig zu arbeiten.
  • Auch in langen Zeiten, in denen ich vollkommen allein bin, fühle ich mich sehr wohl.
  • Es gibt digitale Nomaden, die das alles erfolgreich miteinander verbinden.

Möchte ich all diese Dinge kompromisslos miteinander vereinbaren, müsste ich u. a. mein 16-jähriges Anstellungsverhältnis kündigen. Dann wäre ich in einer Situation, in der ich frei bestimmen kann, wo ich mich gerade auf der Welt aufhalten und arbeiten möchte.

Überlegungen

Da könntest du einwerfen: „Aber dazu musst du nicht auswandern! Du kannst auch von Deutschland aus unbegrenzt reisen!“ Ja, das ist richtig, aber auch relativ teuer. Denn dann hast du ja einen Wohnsitz mit allen Pflichten und Kosten. Weiterhin bist du dann in Deutschland steuer- und sozialversicherungspflichtig.

Auf all die Dinge, die dazu gehören, werde ich in meinen Inhalten auf verschiedenen Kanälen eingehen.

Überlegungen | Bild: Envato Elements

Konkret zwei kurze Beispiele dazu: Ich zahle Miete und bin gesetzlich krankenversichert.

Meine Wohnung kann ich nicht untervermieten und über die KV ist man nur in der EU auf Reisen versichert.

Beides fällt bei einer Auswanderung weg. Die Miete zahle ich dann nicht „zu Hause“, sondern für die jeweilige Unterkunft an dem Ort, an dem ich mich gerade befinde.

Als permanent Reisender kann man in eine internationale KV wechseln, die einerseits meist günstiger ist und anderseits meine Reisen in fast alle Länder dieser Welt abdeckt.

Die Kosten sind nur ein Punkt.

Der wichtigste Aspekt bei solch tief greifenden Änderungen im Leben, dass ich denke, dass ich dann glücklicher wäre, als ich es in der Situation als Angestellter als Teil des Systems in Deutschland.

Verstehe mich bitte nicht falsch: Egal wo man zugehört, man muss sich bis zu einem gewissen Grad anpassen und engagieren. Das ist unabhängig davon, ob es sich dabei um die Familie, den Freundeskreis, den Sportverein oder die Arbeit handelt. Man muss sich als soziales Wesen eingliedern.

Überlegungen | Bild: Envato Elements

Das habe ich meiner Meinung nach in der Heimat immer so gemacht und würde es ebenso wieder machen, wenn mein Plan nicht aufgeht.

Auch auf Reisen kann man nicht einfach machen, was man will. Ich bin bspw. kein Mietnomade, der überall ein Chaos hinterlässt.

Weiterhin kann ich auf Reisen Menschen gutes tun.

In dem jeweiligen Land zahle ich die Mehrwertsteuer, die in den meisten Ländern ausreicht, um die wichtigsten Aufgaben und Funktionen des Staates zu finanzieren.

Das sind z. B. die Sicherheit und die Infrastruktur für Verkehr, Wasser- und Energieversorgung.

Meine Inhalte auf den verschiedenen Kanälen sollen Menschen helfen.

Wenn dabei ein paar Euro übrig bleiben, spende ich auch gerne einen Teil davon. Am besten vor Ort, damit 100 % davon auch ankommen.

Die Entscheidung

Nach monatelangem Abwägen und grübeln bin ich zu der folgenden Entscheidung gekommen: Ich möchte auswandern, permanent reisen und selbstständig sein.

Das klingt schon krass, wenn man bis 33 erst einmal selten gereist ist und bisher immer Angestellter war oder was meinst du? 😀

Das ist es kurz und knapp, was ich vorhabe.

Die Entscheidung | Bild: Envato Elements

Dazu sind ein paar Dinge zu erledigen und zu beachten.

Dazu gehört u. a. meine Kündigungsfrist von 6 Monaten beim Arbeitgeber.

Dazu mehr im dritten Teil der Reihe „Auswandern: „„Die Kündigung beim Arbeitgeber!“ 😉

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Marcel aka Ravolos

Hey! 😀 Ich habe diesen Blog 2021 ins Leben gerufen. Passend zum Blog möchte ich mich als unglaublich reise-süchtig und weltoffen beschreiben. Ich bin seit Oktober 2021 als digitaler Nomade auf Weltreise und erstelle digitalen Content zu Reisen, mobiles Arbeiten und Chrome OS.

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