#9 Auf geht’s in die Türkei

Einleitung

Am Flughafen Hannover | Bild: Ravolos around the world
Am Flughafen | Bild: Ravolos around the world

Endlich ist alles gepackt und es geht mit Bruder und Muttern zum Flughafen Hannover. Von dort dann weiter per Direktflug nach Antalya.

Abschied | Bild: Envato Elements
Abschied | Bild: Envato Elements

Ich kann es gar nicht erwarten, dass der Flieger abhebt! 🙂

Habe mich noch mit den beiden ins McCafé gesetzt und dann so früh es geht eingecheckt. So bin ich nun mal. 😉

An Flughäfen möchte ich immer so schnell wie möglich durch alle Kontrollen, um dann gechillt am Gate auf den Abflug zu warten. Natürlich schaue ich mich dort um, esse und trinke vielleicht noch was oder blogge ein wenig.

Wir haben uns voneinander verschiedet und dann ging eigentlich alles rasant. Und schwups, war ich am Gate.

Mit meiner Johnson & Johnson-Impfung und einem Biontech-Booster gab es keine Probleme dank der CovPass-App. Ich musste mich nur über ein türkisches Portal vor der Einreise registrieren und habe so einen HES-Code erhalten. Das war es schon.

Dort gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Voll allem Positive:

  • „Hey, nun geht’s los und du musst nicht schon in zwei Wochen wieder zurück! Supi!“
  • „Du hast so lange auf diesen Moment gewartet und da ist er endlich.
  • Hey, eine Weile fühlt sich das so an, als ob du etwas Verbotenes machst, aber geil.“
Am Gate | Bild: Ravolos around the world
Am Gate | Bild: Ravolos around the world

Der Flug

Am Flug war eigentlich nichts Besonderes, außer dass ich länger nicht mehr geflogen bin. Daher hatte ich auch einen kurzen sehr intensiven emotionalen Moment, als der Flieger abgehoben ist. Mir liefen ein paar Tränen herunter. Es war einfach so ein tolles Gefühl nach vielen Monaten wieder auf Reisen zu gehen!

Der Flug | Bild: Envato Elements
Der Flug | Bild: Envato Elements

Alle an Bord haben eine Maske getragen. Da ist man dann gedanklich wieder im Alltag zurück.

Der Flieger war jedoch ziemlich voll. Ich hätte gedacht, dass die Regel mit der freien Mittelreihe noch gelten würde, aber da habe ich mich wohl vertan. 😉

Ich bin mit Sunexpress geflogen und habe das Sun Classic Bundle für ein etwas höheres Gepäckgewicht gebucht. 25 kg anstatt 20 kg Eincheck-Gepäck. Dadurch konnte ich mir auch einen Sitz auswählen und habe ein Snack-Paket erhalten, was sogar vegane Sachen enthielt. So muss das sein. 😀

Pünktlich laut Zeitplan bin ich dann in Antalya am Flughafen gelandet. Am Gepäckband hat es leider etwas länger gedauert. So um die 50 Minuten.

Mein über Booking.com gebuchtes Taxi-Unternehmen für die Direktfahrt zum Hotel, hat mich aber dennoch nicht im Stich gelassen. 😉

Auf ging’s zum Hotel. So lang hat die Fahrt nicht gedauert. Vielleicht 20 Minuten und ich war schon dort.

Viel gesehen habe ich bis dahin noch nicht von der Stadt. Oft ist die Fahrt zum Hotel an neuen Orten, die ich besuche, eine halbe Stadtrundfahrt, die ich meist sehr genieße.

Die Ankunft im Hotel

Türkische Lira | Bild: Envato Elements
Türkische Lira | Bild: Envato Elements

Warum habe ich die Ankunft hier aufgenommen? Eigentlich ja nichts Besonderes, außer man wird in einem eher teureren Hotel mit ein paar netten Überraschungen wie Süßigkeiten, einem Sekt oder gar freien Buffet für den Abend bedacht. Letzteres hatte ich mal in einem Standort der Homewood Suites by Hilton in Oklahoma City. Nett! 😀

Die Türkei | Bild: Envato Elements
Die Türkei | Bild: Envato Elements

So etwas gab es hier nicht. Was jedoch ungewöhnlich war, waren zahlreiche Straßenhunde und -Katzen. Ein sehr großer Hund stand direkt vor mir, als ich aus dem großen Taxi-Van ausgestiegen bin. Aber er schaute nur treu und lieb, also konnte ich mit meinem Gepäck ins Hotel.

Auf Booking.com wurden die Hotelmanager am Empfang als unfreundlich usw. beschrieben. Das kann ich jedoch nicht bestätigen. Sie waren hilfsbereit und haben mir auch keine Sachen angedreht, die ich nicht haben wollte.

Ich habe mich dann noch unten an die Bar nahe dem Hotelpool gesetzt und mir zwei lokale Biere gegönnt.

Der 1. Tag im Urlaub

Am nächsten Morgen habe ich ein Hotelfrühstück gebucht. Ja! Kein all-inklusiv für die zwei Wochen, die ich dort erst einmal gebucht hatte, bevor es weiter in ein Airbnb ging. Wenn man auf Weltreise geht, und gleich das ganze Geld für viel Luxus, Party und Action raushaut, dann kommt man nicht lange klar.

Arbeiten am Pool | Bild: Ravolos around the world
Arbeiten am Pool | Bild: Ravolos around the world

Bevor ich jedoch hinunter zur Rezeption ging, habe ich meine Balkontür geöffnet und gleich 4–5 Hunde auf einem Haufen vor dem Hotel herumlungern gesehen. Da fühlt man sich nicht so gut, wenn man Angst vor Hunden hat. Nach dem Lüften ging ich hinunter zum Hotelrestaurant.

Ich habe mir dann von einem Kellner eine Auswahl an veganem Essen vom Buffet auf einem Teller zubereiten lassen und das Frühstück nahe des Hotelpools genossen. Eine große Auswahl gabs nicht für mich, aber es reichte.

Nach dem langen Frühstück bin ich erst einmal los und habe mir eine medizinische Massage in einem thailändischen Massagesalon gegönnt. Dort sagen alle immer: „Du benötigst medizinische Massagen und keine Relax-Aromamassagen!“ 🙁 So verspannt, wie ich manchmal bin. Nun auf Reisen kann ich mir nicht immer das Bett und Laptop-Arbeitsplatz aussuchen. Da versuche ich, Tricks anzuwenden, um es mir so angenehm wie möglich zu machen.

Am Strand | Bild: Ravolos around the world
Am Strand | Bild: Ravolos around the world

Ansonsten bin ich nur langsam spazieren gegangen, habe mir die nahen Strände angeschaut und habe gefaulenzt. Nach dem Stress der Renovierung der Mietwohnung, aus der ich ausgezogen bin und den Formalitäten der Abmeldung aus Deutschland tat das gut. Außerdem war ich zwischen März 2020 (da nur ein Wochende am Steinhuder Meer) und Oktober 2021 während der Pandemie nicht mehr gereist. Da habe ich mir ein paar Tage „echten“ Urlaub verdient! 🙂

Wie gings weiter?

Ja, ich bin noch zwei Wochen in diesem Hotel geblieben und habe mir in Ruhe Antalya angeschaut, aber ohne zu vloggen. Einfach privat unterwegs gewesen.

Teilweise habe ich davon Fotos auf Instagram gepostet, um mich schon mal daran zu gewöhnen. 😉

Es waren tolle zwei Wochen, die ich so direkt nach meiner Auswanderung nie vergessen werde!

Ich bin dann für sieben Wochen in ein Airbnb (~584 €) auf der anderen Seite der Stadt umgezogen und habe ganz langsam begonnen mich auf meine Zeit als digitaler Nomade und Digital Content Creator vorzubereiten. Dazu gehörten Kurse und direktes Ausprobieren. Das konnte ich direkt mit dem Bild- und Videomaterial von weiteren Touren in der Stadt machen.

Ich möchte hier jedoch nicht weiter vorgreifen. Es folgen weitere Posts hier, auf Instagram und YouTube. Da stehe ich noch ganz am Anfang, aber Schritt für Schritt wird sich das entwickeln! 🙂

Dies war der letzte Teil der Reihe „Auswandern.“ Ich hoffe, dir hat es gefallen! 😀

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Marcel aka Ravolos

Hey! 😀 Ich habe diesen Blog 2021 ins Leben gerufen. Passend zum Blog möchte ich mich als unglaublich reise-süchtig und weltoffen beschreiben. Ich bin seit Oktober 2021 als digitaler Nomade auf Weltreise und erstelle digitalen Content zu Reisen, mobiles Arbeiten und Chrome OS.

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