Hands up Musik

Einleitung

Tja, was ist Hands up für eine Musikrichtung?

Hands up! | Bild: Envato Elements
Hands up! | Bild: Envato Elements

Ich würde sie als oft etwas schnellere elektronische Tanzmusik (EDM) mit viel Gesang und tollen Melodien beschreiben.

Es ist kein knallharter Techno, sondern meist fröhliche EDM, wo man – wie der Name schon sagt – die Hände hochnehmen und mit den anderen feiern möchte! 😉

Du kannst mal schauen, was auf Wikipedia darüber geschrieben ist: „Hands Up oder Dancecore ist eine Stilrichtung der elektronischen Tanzmusik, die nach Gesichtspunkten der Massentauglichkeit und Tanzbarkeit ausgerichtet ist.“ Link

Ich bleibe bei meiner eigenen Beschreibung. 🙂

Meine Geschichte

Tja, wenn ich hier über meine Anfänge schreibe, dann erkennst du gleich, dass ich schon eine etwas ältere Socke bin!

Warum? Einer meiner ersten Lieblingstracks war damals „Rhythm is a dancer“ von Snap. (1992) [Wikipedia]

Im Club | Bild: Envato Elements
Im Club| Bild: Envato Elements

Zu diesem Track habe ich zum ersten Mal Leute auf einer Jugendfreizeit während einer Party in einer Sporthalle shuffeln gesehen. Ich wusste damals jedoch nicht, dass dieser Tanzstil so heißt. Sie haben fast nur das Running Man-Element (siehe YouTube-Suche nach Tutorials) verwandt. Sah aber geil aus!

Meine Hauptzeit in Discos war zwischen 1998 und 2005. Tracks und live Gigs von Special D., Mark Oh und später Groove Coverage, 89ers, Rob Mayth, Cascada, … Tja, das waren noch Zeiten! (Alles Wikipedia-Links) Das Empire in Diepholz, die Mediahall in Melle, Aura – Der Partytempel in Ibbenbüren, die Fun Factory in Wildeshausen, der Go!Parc in Herford und das Index in Schüttdorf.

DJ's im Club| Bild: Envato Elements
DJ’s im Club| Bild: Envato Elements

Dort habe ich mich regelmäßig herumgetrieben. Kennst du diese Clubs? Dann lass einen Kommentar da. Nur wenige dieser Clubs haben über die Zeit überlebt.

Heute bin ich nur noch gelegentlich in Clubs. Ich werde älter, die aufgelegte Mucke hat sich geändert und heute gibt es leider die Pandemie. All das erleichtert es nicht!

Du wirst lachen, aber ich tanze dazu auch an ungewöhnlichen Orten. Aus Spaß an der Freude und um fit zu bleiben. Z. B. Im Hotelzimmer, im Airbnb, im Strandcafé oder in einer normalen Bar. Wo Platz ist und ich niemanden störe. Zu Musik, die dort gespielt wird oder halt über Kopfhörer. An einem Gate im Flughafen habe ich auch schon getanzt. 😀

Vielleicht ein wenig verrückt, aber wieso nicht? 🙂

Shuffle

Wie oben schon erwähnt habe ich Elemente dieser Tanzart bereit 1992 gesehen.

Ich 2015 in Melbourne

Ursprünglich hat sich diese Tanzrichtung gegen Ende der 1980er-Jahre in Melbourne entwickelt [Wikipedia], daher spricht man auch von Melborne Shuffle. Ich war lustigerweise in Melbourne und habe dort geshuffelt. Das musste einfach sein.

Weiter heißt es auf Wikipedia: „Shuffle beinhaltet Schritte, die dem Twist und dem Moonwalk ähneln. Es sind keine Grenzen gesetzt, sodass jede Person, die diesen Stil tanzt, eigene Schrittfolgen und Armbewegungen entwickeln kann. Das Tempo ist üblicherweise zwischen 130 und 150 bpm.

Melbourne | Bild: Envato Elements

Hier ein Link zur direkten YouTube-Suche nach Tutorials, damit du das einordnen kannst. Nicht alle Tutorials sind gut. Damit und durch das Imitieren von Leuten im Club habe ich das über einige Jahre gelernt. Für das Erlernen mancher Elemente brauchte ich aufgrund meiner Fußprobleme ewig.

Es gibt viele verschiedene Arten auf diese Weise zu tanzen. Z. B. knallhart und abgedroschen wie Raver zu Schranz [Wikipedia] tanzen. So tanze ich nicht!

Shuffle | Bild: Envato Elements
Shuffle | Bild: Envato Elements

Ich würde meinen Stil eher als Soft Shuffle mit ein paar Cutting Shapes Elementen beschreiben. Also eher etwas Freestyle-mäßig und nicht zu abgedreht.

Ich denke, dass dieser Tanzstil mit LMFAO – Party Rock Anthem (YouTube) zu einer schnelleren Musik als zu House wieder in den Mainstream aufgetaucht ist. Vor allem seit Faded von Alan Waker gibt es auf einmal unfassbar viele Shuffle-Videos auf YouTube (Beispiel mit 173 Mio. VIews). Das ist dann natürlich ein toller Beschleuniger für die ganze Szene und in den Clubs sieht man wieder mehr Leute so fix tanzen wie früher um 2000 herum. Das finde ich klasse. 😀 Dann bin ich nicht der einzige Verrückte dort. 😉

Kannst du shuffeln? 😉

Ich bin dir natürlich noch ein Video dazu schuldig, in dem du siehst, wie ich shuffle. Mal schauen, wann ich das auf meiner Weltreise anfertigen kann. Eines kann ich dir jedoch schon mal sagen: Ich bin kein Profi und tanze einfach aus Spaß zu tollen Hands up-Tracks. Ich möchte niemanden beeindrucken. Mein Video würden gewiss keine Millionen sehen geschweige denn viral gehen. Ich bin ein ganz normaler Typ, der ein paar Schritte aufgeschnappt hat und im Club abzappelt, wie manche Leute sagen.

Cutting Shapes Elemente

Ohne YouTube hätte ich nicht mal gewusst, dass ich in meiner Freestyle-Art zu shuffeln auch ein paar Cutting Shapes Elemente nutze.

Bild: Envato Elements

Hier kommst du direkt zur YouTube-Suche nach Tutorials dazu, damit du auch diesen Tanzstil einordnen kannst. Einige Tutorials kannst du direkt in die Tonne kloppen und es gibt viele Abwandlungen davon. Daher können die Leute auf YouTube sehr unterschiedlich auf diese Art tanzen. Auch diese Elemente tanze ich nicht Hardcore-mäßig, sondern eher casual.

Auch fehlt das Video von mir, damit du das besser einordnen kannst, was ich da so treibe.

Mir ist es jedoch erst einmal wichtiger, dass ich auch in diesen Bereichen etwas speziell bin. Die große Masse hört keine Hands Up Musik und tanzt Shuffle oder Cutting Shapes im Club. 😉

Bist du auch ein Fan?

Magst du auch Hands up Musik oder EDM im Allgemeinen?

Wo shuffelst du auf deinen Reisen in Thailand, auf Bali oder in Brasilien? 🙂

Unten ist die Kommentarfunktion! 😉

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13.01.2022: Bilder hinzugefügt und Rechtschreibfehler korrigiert.

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