Allergien stoppen

Einleitung

Wenn der Frühling beginnt, die Nase läuft und die Augen brennen, weiß man gleich, dass die Heuschnupfen-Zeit angefangen hat. Juchhu! 🙁

Pollenallergie | BIld: Envato Elements

Andere Situation: du hast ein Hotel gebucht, legst dich dort nach einem schönen Sightseeing-Tag zufrieden ins Bettchen legt und nach einer Weile musst du stark niesen, dann weißt du, dass das Zimmer verstaubt ist. Jay! Hallo Stauballergie. 🙁

Diese Probleme haben mich jahrelang auf eine viel stärkere Art und Weise genervt.

Ich konnte jedoch meine Allergien fast komplett stoppen.

Meine eigenen Probleme

Augentropfen | BIld: Envato Elements
Augentropfen | BIld: Envato Elements

Meine Pollenallergie war zeitweise so schlimm, dass die Beschwerden von den oberen Atemwegen (Husten, Niesen) in die unteren Atemwege (allergisches Asthma) gewandert sind.

Das kann im schlimmsten Falle zu einem chronischen Asthma führen.

Ich habe früher einige Medikamente genommen. Verschiedenste Tabletten und Sprays. Teilweise mit Cortison.

Zum Schluss habe ich mir gute Masken gekauft und das noch vor der Pandemie, damit ich zumindest einigermaßen draußen an der frischen Luft am Leben teilnehmen kann.

Meine Allergie gegen Staubmilben ist zwar auch recht nervig, aber die hat mich früher nur an Orten umgehauen, wenn es dort wirklich viel zu staubig oder gar verschmutzt war.

Wie wurde es besser?

Ich habe viele Dinge ausprobiert. Andere Medikamente, homöopathische Mittel und Hausmittel wie Schwarzkümmelöl. Einen guten Luftreiniger für zu Hause. Weniger oft oder öfters herausgehen. Bei Regen und schlechterem Wetter die Bude verlassen. Bei Sonne drin geblieben. Das alles hat es nicht gebracht.

Ernährungsumstellung | Bild: Envato Elements
Ernährungsumstellung | Bild: Envato Elements

Nun kann ich nur sagen, wodurch es bei mir besser wurde. Eine Eliminierungs- oder auch Auslassdiät beim Essen. Ich habe die Vielfalt sehr stark eingeschränkt und gemerkt, dass es mir dadurch immer wieder etwas besser ging. Ich war lange Zeit Vegetarier und habe dann einmal 2–3 Monate Veganismus probiert. Keine Milchprodukte mehr. Dadurch ging es mir schon wesentlich besser, womit ich nicht gerechnet habe.

Z. B. habe ich meine geliebten Nussmischungen zum Knabbern am Abend weggelassen. Siehe da, es wurde besser. Kein verengter Hals mehr. Also auch keine Erdnussbutter und keinen Nutella-Verschnitt morgens. 🙁 Nüsse schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch sehr gesund! Ich habe sie durch verschiedenste Samen und Kerne, wie etwa Leinsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne ersetzt.

Danach habe ich Hülsenfrüchte einschließlich Soja weggelassen. Sojaprodukte haben mir das Leben als Vegetarier – und vor allem als Veganer – zu Beginn einfacher gemacht. Es gibt viele tolle Produkte, die einen die Milchprodukte vergessen lassen. Rote Bohnen habe ich mir immer gerne über den Salat gekippt. Lecker! Aber dann habe ich bemerkt, dass Hülsenfrüchte bis auf wenige Ausnahmen, wie z. B. Erbsen, meine Pollenallergie im Frühling und Sommer verstärken.

Dies konnte ich durch Tests um weitere Dinge wie z. B. Schokolade (insbesondere zart- und halbbitter), Kakao, Ketchup (Tomaten allgemein) Bier und Wein einschränken. Alles wie ich finde sehr lecker, aber ist alles für mich problematisch. Im Winter habe ich im Gegensatz dazu kaum Probleme damit und kann sie – wie alles in Maßen – genießen.

Frau ohne Allergie in einer Wiese | Bild: Envato Elements
Frau ohne Allergie in einer Wiese | Bild: Envato Elements

Ansonsten haben mir persönlich ein paar Nahrungsergänzungsmittel wie z. B. Vitamin D in Verbindung mit Vitamin K2 geholfen.

An dieser Stelle war es schon ziemlich gut. Ich konnte ohne Asthmaspray stundenlang im Wald, Felder und Blumenwiesen spazieren gehen. Toll! 😀

Heute nehme ich gelegentlich eine Lorano Pro („normales“ Antiallergikum) und das war’s auch schon. Kein Vergleich zu früher mit zehn Medikamenten, einschließlich Cortison-Tabletten!

Es ging nicht von heute auf morgen. Es hat um die 1–2 Jahre gedauert.

Nachträglich muss ich sagen: unfassbar! Wer hätte das gedacht!

Hätte ich diese Selbstexperimente schon mal eher gemacht!

Meine Tipps für dich

Tja, ich bin kein Arzt oder Experte auf diesem Gebiet! Ich habe dir hier meine Erfahrungen mitgeteilt und du kannst für dich entscheiden, was du gegen deine Allergien unternehmen möchtest.

Bild: Envato Elements

Einfach Medikamente nehmen hilft nicht immer, kann zu starken Nebenwirkungen führen und teuer sein. Ich habe früher um die 50 – 60 € monatlich dafür ausgegeben! Cetirizin z. B. ist recht günstig, aber ist für mich wie eine Schlaftablette. Damit fühle ich mich den ganzen Tag sehr schlapp und energielos.

Ich kann dir nur empfehlen, dich gesund zu ernähren und so wie ich, viele Dinge auszuprobieren und das am besten in Zusammenarbeit mit deinem Arzt/deiner Ärztin deines Vertrauens. Da diese jedoch meist keine Ernährungsspezialisten und Ernährungsspezialistinnen sind, kannst du hier manchmal mit „Widerstand“ rechnen. Ich für mich bin selbst dahintergekommen. Also, experimentiere ruhig. Sei aber vorsichtig. Vor allem bei Nahrungsergänzungsmitteln sollte man nicht übertreiben!

Dann bist du bestens für deinen Alltag und deine Reisen gerüstet und kannst dein Leben genießen.

Alles Gute und viel Spaß!

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13.01.2022: Bilder hinzugefügt und Rechtschreibfehler korrigiert.

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