Internetzugang

Einleitung

Heute geht fast nichts mehr ohne eine vernünftige Internetverbindung.

Möchtest du mobil arbeiten, hast Videokonferenzen, lädst YouTube-Videos hoch oder bloggst, geht das nicht ohne!

Oft bekommt man nicht, was einem versprochen wird. Ebenso oft ist der Internetzugang aber schneller als daheim in Deutschland. 😉

Internetzugang | Bild: Envato Elements
Internetzugang | Bild: Envato Elements

Ich war auf vielen Reisen. Dort habe ich viel erlebt und möchte dir hier meine Erfahrungen teilen und ein paar Tipps geben, die ich früher gerne bereits gekannt hätte. 🙂

Im Hotel

Im Hotel bist du darauf angewiesen, was es dir bietet.

Nicht alle Hotels bieten einen schnellen Internetzugang und gutes Wi-Fi. Vor allem nicht bei vielen Gästen!

Schau in die Bewertungen bei Booking.com oder TripAdvisor, was die Leute dort über den Internetzugang schreiben.

Das ist ein guter Anhaltspunkt, aber die Realität kann unterschiedlicher nicht sein.

Für manche sind 10 MBit/s ein Highspeed-Internetzugang, für andere 100. Solange du im Hotel auch davon genügend Bandbreite davon abbekommst, ist das O. K. Bei vielen Gästen relativiert sich das aber schnell!

Im Airbnb

Auch hier solltest du über die App prüfen, ob ein Highspeed-Internetzugang angeboten wird und was in den Bewertungen steht.

Am besten schreibst du dem Airbnb-Host eine Nachricht und fragst nach.

Bist du länger vor Ort und buchst langfristig, geh am besten erst einmal für 2–3 Tage ins Hotel und mach ein paar Termine mit verschiedenen Airbnb-Hosts. Dann kannst du dir die Wohnungen anschauen und dabei auch einen Speedtest machen. Das ist ohnehin immer zu empfehlen.

Ist nur das Wi-Fi schlecht, frag nach einem Netzwerkkabel. Oft haben sie eins. Dann musst du jedoch oft einen USB-Adapter dafür dabei haben. Der nimmt nicht viel Platz weg im Gepäck. 😉

Alternative Orte

Co-Working-Space

Die sollten eigentlich immer gutes Internet bieten, um die Leute anlocken zu können. Mach dich hier aber auch vorher schlau, bevor du dich dort für eine längere Zeit einbuchst. Ansonsten folgt das böse Erwachen.

Es gibt Co-Working-Space, die gleichzeitig auch Co-Living-Angebote haben. Dann teilst du dir ein Zimmer mit ein oder mehreren Personen oder nimmst dir ein etwas teureres Einzelzimmer. Kommt dir so etwas entgegen, vergleiche Hotels und Airbnbs mit diesen Angeboten.

Cafês

Heute gibt’s Cafés, die heute so gestaltet sind, wie manche Räumlichkeiten in einer Universität. D. h. dort gibt es Arbeitsplätze mit Steckdosen und gutes Internet sind heute keine Seltenheit mehr in modernen Cafés.

Wi-Fi im Café | Bild: Envato Elements
Wi-Fi im Café | Bild: Envato Elements

Dort kann es natürlich sehr laut sein, wenn dort viel Trubel herrscht. Wenn dir das nichts ausmacht, weil du z. B. einen Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung nutzt, kann das eine gute Alternative zu deinem Hotel- oder Airbnb-Zimmer sein. Oft verfügen sie über eine erstaunlich schnelle Internetverbindung und gutes Wi-Fi. Diese ist mit ein Grund, warum einige Leute dort hingehen.

Ein weiterer Nachteil neben der Geräuschkulisse sind auch die Kosten, wenn du das täglich machst! Wenn du dir täglich im Starbucks um die Ecke den extra super duper Latte in neuester Kreation mit vielen Extras gönnst, geht das schnell ins Geld und das ist auch nicht gut für die Gesundheit. Es gibt im Vergleich dazu günstigere Cafés, man muss das jedoch beachten.

Andererseits können die täglichen Kosten für ein Café in manchen Regionen günstiger sein, als etwa eine hohe Mobilfunkrechnung für ein ausreichend hohes Internetvolumen über die Zeit.

Also lohnt es sich auch hier, alles in Ruhe zu vergleichen.

Regionales Wi-Fi

Es gibt Städte und Länder, wie z. B. Malta, in denen es ein regionales Wi-Fi-Netz gibt.

Regionales Wi-Fi | Bild: Envato Elements
Regionales Wi-Fi | Bild: Envato Elements

Manchmal ist es kostenlos.

Obwohl so die Möglichkeit besteht, dass das Netz von vielen Leuten genutzt wird, kann das eine tolle Option sein. Natürlich benötigst du einen guten Zugangspunkt vom Hotel- oder Airbnb-Zimmer aus. Du möchtest ja nicht auf einer Parkbank arbeiten, weil es dort am besten funktioniert. 🙂

Also: nicht vergessen, dass es so etwas gibt. Ich habe das oft selbst nicht auf dem Schirm, weil ich selten so etwas benutzt habe. 😉

Mobil

Überblick

Mobil gibt es einige Möglichkeiten, ins Internet zu kommen.

In den wenigsten Fällen ist dein Mobilfunkanbieter von zu Hause der richtige Weg. Dieser kann in dem Land, wo du dich gerade befindest zu teuer sein oder du hast ein so geringes Internetvolumen zur Verfügung, das ruckzuck verbraucht ist.

Die Anbieter vor Ort können eine gute Lösung sein, aber manchmal gibt es einen Haken bei gut klingenden Angeboten.

Also sei vorsichtig und mach dich vorher ein wenig schlau!

eSIM-Anbieter

Viele Smartphones können elektronische SIM-Karten verarbeiten.

Es gibt Apps, über die du dir eine solche eSIM für dein Reiseziel mit einem bestimmten Internetvolumen buchen und sogleich digital aktivieren kannst.

Das ist eine tolle Sache und teilweise günstiger als lokale Angebote, wenn du dort nicht zu lange vor Ort bist, nicht so viele Daten verbrauchst oder z. B. dich nicht extra mit Reisepass kompliziert ausweisen möchtest. Die Aktivierung der SIM-Karte kann mehr kosten, als die Tarife, die für die eSIMs angeboten werden. Daher lohnt es sich immer, die lokalen Angebote der Mobilfunkanbieter vor Ort mit den Optionspreisen in den Apps zu vergleichen.

SIM-Karte| Bild: Envato Elements
SIM-Karte| Bild: Envato Elements

Ich habe gute Erfahrungen mit der App Airalo gemacht. Ich kann sie dir nur empfehlen. Nein, ich wurde nicht gesponsort.

Eine gute Alternative soll Yesim sein. Diese habe ich jedoch noch nicht genutzt, weil Airalo günstiger ist.

Lokale SIM-Karten

Schon am Flughafen warten die Mobilfunkanbieter im Prinzip bereits auf dich.

Entweder in kleinen Shops oder in Form von Automaten, wo du direkt nach der Landung eine SIM-Karte erwerben kannst.

Sei vorsichtig. Nicht alle Angebote dort sind günstig. Oft klingt alles erst einmal gut, aber später ist das Netz immer überlastet oder du hast andere Probleme.

Du kannst vorher schon mal googeln und vergleichen, was es dort für Anbieter gibt und welche Tarife diese so anbieten. Ich suche auch gerne danach, was digitale Nomaden von dort berichten. Dabei musst du jedoch aufpassen, wann sie die entsprechenden Artikel geschrieben haben. Denn manchmal gibts ein neues und viel besseres Angebot.

In vielen Ländern musst du dich heute beim Kauf von SIM-Karten ausweisen. Dazu benötigst du entweder deinen Reisepass oder deinen Personalausweis.

Ich hinterlege nie meine Kreditkarte fest in der App oder auf der Webseite des Anbieters. Ansonsten buchen sie auf einmal immer noch davon ab, obwohl du dich schon lange nicht mehr vor Ort und wieder in der Heimat befindest. Sei damit vorsichtig.

Du kannst beim Mobilfunkanbieter im Shop oft in bar aufladen oder hat wie beschrieben in der App oder auf der Webseite, aber du lässt das Häkchen bei „Diese Kreditkarte für weitere Transaktionen speichern“ weg.

Wi-Fi-Router

Es gibt Wi-Fi-Router, die du mit oder ohne mitgelieferten SIM-Karten kaufen kannst.

Wi-Fi-Router | Bild: Envato Elements
Wi-Fi-Router | Bild: Envato Elements

Über diese Router kannst du dann all deine internetfähigen Geräte verbinden und dann mit diesen online gehen.

Wenn du vor Ort auf deiner Reise eine lokale SIM-Karte gekauft hast, kannst du diese in den meisten Fällen in einen solchen Router stecken und schon gehts los.

Es gibt jedoch Anbieter, die dir globale SIM-Karten einschließlich Internetvolumen anbieten, die bereits in deren Wi-Fi-Routern verbaut sind.

Ich habe mit den Anbietern SIMO Solis (früher Skyroam Solis) und Glocalme gute Erfahrungen gesammelt, während ich beide 2–3 Jahre während meiner privaten Reisen genutzt und getestet habe. Du kannst entweder regional begrenztes oder global gültiges Internet-Volumen buchen. Reist du sehr viel und wechselst häufig deinen Ort, kann das sehr sinnvoll sein. Komfortabel ist es alle mal, aber nicht gerade günstig!

Was nutzt du? Wie verbrätst du deine Gigabytes?

Unten ist die Kommentarfunktion! 😉

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20.01.2022: Bilder hinzugefügt und Rechtschreibfehler korrigiert.

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