P2P-Kredite

Einleitung

Zum ersten Mal habe ich von P2P-Krediten auf dem YouTube-KanalAktien mit Kopf“ von Kolja Barghoorn gehört. Ich weiß jedoch nicht mehr genau, welches Video es gewesen ist. Es muss Ende 2018 gewesen sein. Dann fing ich auch an ein wenig Geld in diese Kredite zu investieren.

Mit Kolja Barghoorn auf der Invest | Bild: RATW

Auf Wikipedia werden P2P-Kredite folgendermaßen beschrieben:

Peer-to-Peer-Kredite (englisch peer-to-peer lending oder person-to-person lending) sind Kredite, die direkt von Kreditgebern an Kreditnehmer (z. B. Privatpersonen an Privatpersonen (engl. peer to peer) als Privatkredite) vergeben werden, ohne dass ein Finanzinstitut, wie z. B. eine Bank, als Vermittler auftritt (siehe hierzu auch Disintermediation).

Hier noch ein älteres Video von Finanzfluss dazu: YouTube-Link. Auf diesem Kanal werden sehr verständlich Dinge aus der Finanzwelt empfohlen. Dort gibts auch einen Kurs „Erfolgreich in P2P-Kredite investieren“ in Form einer kostenlosen Playlist: YouTube-Link.

Im Gegensatz zu Kryptowährungen bin ich hier nicht so experimentierfreudig gewesen und investiere nur über zwei Anbieter.

Vielleicht ändert sich das in der Zukunft.

Hier mehr dazu und zu meinen Erfahrungen.

P2P-Anbieter

Es gibt einige Anbieter von P2P-Krediten auf dem Weltmarkt. Je nach Land gibt es schwächer oder stärker regulierte Anbieter.

Ich finde die Übersicht von Northern Finance ziemlich gut: Link. Aleks Black hat dort die wichtigsten Anbieter benannt und zum Stand Q4 2021 eingeschätzt. Sein Artikel dazu heißt „Wo stimmen Rendite und Risiko? P2P Kredite Vergleich Q4 2021.

Bondora, EstateGuru, Kviku, Mintos, Moncera, PeerBerry, Robocash, Swaper, Twino und Viainvest.

Das sind viele Namen. Bist du neu auf diesem Gebiet: Bondora und Mintos sind die bekanntesten Anbieter. Mintos ist Marktführer.

Worin bin ich investiert?

Die Anbieter haben verschiedenste Produkte und viele Arten von Krediten in ihren Portfolios.

Man kann in Konsumkredite, Hauskredite und Kredite im Unternehmensbereich investieren. Entweder automatisch in vorgefertigten Investment-Strategien über eine selbst konfigurierte Strategie oder in Einzelobjekte.

Diese Kredite sind in recht unterschiedlichem Risiko- und Audit-Klassifizierungen eingeordnet. So möchte ich das mal mit meinen eigenen Worten formuliert stehen lassen. Möchtest du tiefer in die Materie einsteigen, folge bitte meinen Links oben.

Ich investiere in die konservative Mintos-Strategie mit durchschnittlichen 8 % und in Bondora Go & Grow mit bis zu 6,75 % Rendite. 🙂

Damit bin ich sehr zufrieden. Über drei Jahre waren „nur“ 60 € nicht mehr von den Plattformen einforderbar. Das war also ein geringer Verlust für mich. Das ist im Vergleich zu meiner investieren Gesamtsumme und den bisherigen Cashflows aber leicht zu verschmerzen.

Möchtest du es so ähnlich machen, darfst du nicht vergessen, dass das Risiko wie bei Kryptowährungen recht hoch ist. Investiere auf keinen Fall all dein Geld in P2P-Kredite. Nimm nur Geld, das du auf lange Sicht nicht direkt benötigst und dir bei einem Totalausfall nicht gleich die Existenz kostet.

Dann kann eine Investition in P2P-Kredite eine gute Rendite einfahren.

Stimmst du mir da zu oder bist du ein Verfechter und bist All-In?

Wie sind deine Erfahrungen mit P2P-Krediten?

Kläre uns mit einem Kommentar auf! 😉

Mehr dazu wie immer im Blog, auf Instagram oder YouTube.

Updates

21.01.2022: Bild mit Kolja Barghoorn auf der Invest hinzugefügt und Struktur umgestellt

14.01.2022: Bilder hinzugefügt und Rechtschreibfehler korrigiert.

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