China

Einleitung

Anmerkung: Dieser Artikel befindet sich noch im Aufbau!

Bist du schon mal im Land der aufgehenden Sonne gewesen?

Mich hat es bisher auf zwei Dienstreisen als frĂŒherer Angestellter dorthin verschlagen.

Beide Mal nach Shanghai und dessen Umgebung.

Meine Erfahrungen mit ChinesInnen

Meine internationalen KollegInnen waren oft nett, aber auch sehr fordernd wĂ€hrend der Arbeit. Die Arbeitszeiten sehen dort etwas anders aus, als bei uns. Bei manchen weiß ich nicht, wann sie ĂŒberhaupt mal etwas Schlaf bekommen. 😉

Manche konnten besser Englisch als ich, aber bei einigen war das nicht so.

In anderen LĂ€ndern vermeide ich es immer so geht es geht, ĂŒber Politik und Religion zu reden. Das ist mir dort fast vollstĂ€ndig gelungen. Auch hier möchte ich es vermeiden, um niemanden auf die FĂŒĂŸe zu treten.

Wir wurden fast tÀglich zu einem GeschÀftsessen in der Kantine oder in der Stadt eingeladen. Das fand ich schon fast zu viel des Guten, aber es ist sehr gastfreundlich. Auch bei Sightseeing-Touren waren sie teilweise dabei.

Sightseeing in Shanghai

Shanghai wirkte auf mich wie eine chinesische Version von New York City. Auch von FlĂŒssen umgeben und mit einer modernen Skyline.

Ich will dich hier nicht mit exakten historischen Daten langweilen, aber der moderne Teil der Stadt wurde erst in den letzten Jahrzehnten hochgezogen.

Auf der einen Seite des Flusses sieht alles modern aus und auf der anderen sieht man z. B. noch einige Ă€ltere GebĂ€ude aus der britischen Kolonialzeit. Das ist ein großer Kontrast. Wahrscheinlich wiederhole ich mich hier, wenn du einige Reiseberichte von mir liest, aber egal: Ich wurde in Duisburg geboren und bin daher ein Stadtmensch. Shanghai zu besuchen war also sehr spannend fĂŒr mich.

Ich war mit zwei chinesischen Kollegen in einem Kloster. Die DĂ€cher waren so geformt, wie man es aus chinesischen Filmen kennt. Da ist man so richtig in eine andere Zeit eingetaucht, wenn man einmal die Stadt um sich herum vergisst. Die Mönche trugen ihre braunen GewĂ€nder. Alles hatte einen tollen Flair. Leider hat es dann laut geklingelt und ein Mönch hat ein iPhone unter seinem Gewand hervorgeholt. Das hat die Illusion leider zerstört! 😉

Im Shanghai-Tower mit 632 m bin ich nicht gewesen, aber im Shanghai World Financial Center mit 492 m Höhe. Ich habe Höhenangst. Das war ĂŒberwĂ€ltigend wie auch atemberaubend schön da oben. Beim Weg ĂŒber diese Plattform mit dem rechteckigen Loch in der Mitte ging es mir nicht so gut. Wenn du Shanghai mal von oben sehen möchtest, ist das aber ein muss. Hier eine Liste der höchsten GebĂ€ude in Shanghai: Wikipedia.

Zwischen den Wolkenkratzern gab es tolle Parks. Eine FlussĂŒberquerung mit Schiff habe ich auch einmal genossen.

Essen und trinken gehen

Leider habe ich auf diesen Dienstreisen mir nicht die Namen der von uns besuchten Restaurants und Bars vermerkt.

Das chinesische Bier Tsiangtao [Wikipedia] schmeckt anders als deutsches Bier, aber mir hat es dennoch geschmeckt. Es soll aus Gerstenmalz, Reis, Hopfen und Hefe bestehen und kommt ursprĂŒnglich aus der deutschen Kolonialstadt mit dem gleichen Namen. [Wikipedia] Noch besser schmeckt mir das singapurische Bier Tiger [Wikipedia], das ich in Asien gerne trinke. Auch das gab es dort.

Sei vorsichtig mit dem chinesischen Reiswein. [Wikipedia] Der ist sehr stark! Bist du privat unterwegs, ist das kein großes Problem, solange du wieder heile nach Hause kommst! Wenn du dort jedoch wie ich auf einer Dienstreise befindest und ein paar mal Prost – Gānbēi (laut Google Übersetzer) sagst, liegst du schnell unter dem Tisch. Musst du am nĂ€chsten Tag arbeiten, kann das ein Problem sein.

In China etwas bezahlen

Im Hotel konnte man alles mit Kreditkarte bezahlen.

In vielen kleinen Restaurants und Bars in der NÀhe des Hotels war das nicht möglich, aber Bargeld wurde akzeptiert. Ansonsten wÀre man auf vollstÀndig auf Wechat [Wikipedia] angewiesen.

WĂ€hrend der Dienstreisen kamen wir Deutschen ohne klar, daher habe ich mich nicht detailliert damit befasst. Heute soll man auch als AuslĂ€ndern ein Konto mit einer „normalen“ Kreditkarte anlegen und den Bezahldienst nutzen können. Hast du damit Erfahrungen gesammelt? Unten ist die Kommentarfunktion! 😉

Der große „F*ke Markt“

Tja, man muss vorsichtig sein bei der Verwendung dieses Begriffs. Es gibt einige MĂ€rkte in Shanghai, in denen alles Mögliche an gĂŒnstigen Waren verkauft wird.

Wenn ich den richtigen Markt wieder gefunden habe, war ich in diesem hier: „Han City F*ke Market“ (Taobao City Mall ). Ich habe dort grĂŒnen Tee fĂŒr einen Arbeitskollegen und eine chinesische Bildrolle mit schönen Motiven fĂŒr meine Mutter gekauft. Ein Arbeitskollege hat sich dort preiswert eine Sonnenbrille mit seinen Sehwerten anfertigen lassen. Die Anfertigung hat 1–2 Stunden lĂ€nger gedauert, als von dem Typen versprochen, aber dann war mein Kollege doch sehr zufrieden.

Ich finde, man muss einmal durch einen solchen Markt durchgegangen sein. Echt ein Erlebnis!

Taxi fahren

Viele Taxi-Fahrer sprechen kein Englisch. Habe immer auch die chinesische Schreibweise deiner Zieladresse am Start, ansonsten landest du womöglich an falschen Ort. Du solltest immer Bargeld dabei haben, denn mit Kreditkarten kannst dort nicht bezahlen!

So wie ĂŒberall auf der Welt kontrolliere ich die gefahrene Strecke immer mit einer Navigationsapp wie Google Maps. Ohne die lokale Sprache zu sprechen, ist ein Hinweis an den Fahrer aber schwierig. 😉

Der Fahrer ist in den Taxis, die ich gesehen habe, immer durch eine Art Plexiglas-Kabine von allen Beifahrern getrennt. Auch das ist beim ersten Mal etwas befremdlich.

U-Bahn fahren

Eigentlich ist das gar nichts Besonderes. Die U-Bahn-Stationen und ZĂŒge sind sehr modern. Außer an kleinen Stationen wird alles auf Chinesisch und Englisch beschrieben.

Die Automaten fĂŒr die Bahnfahrten zeigen die Strecken mit ihren Stationen auf Chinesisch und Englisch an. Das Buchen einer Fahrkarte ist so kein großes Problem. Auch in den ZĂŒgen sind die Strecken dargestellt und man kann verstehen, wo man sich gerade befindet.

Aufgrund von Bauarbeiten sind ein Kollege und ich mal in solch einer kleinen Station gelandet. Nur chinesische Anzeigen. Der Name unserer Richtung bestand nur aus drei chinesischen Schriftzeichen. So kamen wir klar und haben den Anschlusszug erwischt. Muss mir nicht jeden Tag passieren, aber irgendwie kommt man immer klar! 😀

Der Transrapid zum Flughafen

Ein Kollege von mir wollte auf jeden Fall einmal mit dem Transrapid von der City zum internationalen Flughafen machen. Das haben wir auch so an unserem letzten Tag unserer Dienstreise gemacht. War mal spannend! Aber schneller als 350 km/h ist das Ding an dem Tag auch nicht gefahren. Maximalgeschwindigkeit sollen 450 km/h sein. [Wikipedia] Die Strecke ist auch recht kurz. Nur 30 km. Die sind schnell zurĂŒckgelegt.

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